Kampagne 2005

Die 5 Ausser-Haus Regeln

Gesellschaftliche Phänomene machen keinen Halt vor der Zürcher Clubszene! In letzter Zeit führte das Verhalten verschiedener Clubbesucher vermehrt zu Unmut in der Nachbarschaft. Mit einer breit angelegten Kampagne versuchen nun safer clubbing und weitere an der Aktion beteiligte Zürcher Clubs Gegensteuer zu geben. Ziel ist, dass die Clubbesucher vermehrt Rücksicht auf die berechtigten Anliegen der Nachbarschaft nehmen und so zu einer friedlichen Koexistenz beitragen.

Vermehrtes Falschparkieren, zunehmende Lärmbelästigungen, wildes Entsorgen von Abfällen (Littering) sowie Pinkeln an Hauswänden vor Eintritt und/oder nach Verlassen der Clubs nahmen leider in letzter Zeit deutlich zu und sorgten für rote Köpfe in der Nachbarschaft. Die Anlieger ihrerseits verstärken den Druck auf die Clubs. Mittelfristig gefährdet diese Entwicklung die Vielfalt der Zürcher Clubszene!

Verschiedene Clubbesitzer haben zwar bereits individuelle Massnahmen ergriffen, um die Situation zu verbessern. Diese vermögen aber nur das Verhalten in unmittelbarer Nähe zu beeinflussen. Deshalb startet Safer Clubbing nun eine breit angelegte Kampagne, um die Clubbesucher für die berechtigten Anliegen der Nachbarschaft vermehrt zu sensibilisieren. Im Interesse unserer Nachbarn werden folgende Botschaften mittels Aushang während 2 Wochen an den Plakatsäulen der Stadt Zürich kommuniziert: kein Lärm, kein Müll, keine Aggressionen, kein Falschparkieren, kein Pinkeln!

Zusätzlich werden speziell gestaltete Flyers durch eine persönliche Präsenz von Security und Clubpersonal an sämtliche Besucher verteilt und in sämtlichen Clubs werden die Plakate mit den 5-Ausser-Haus-Regeln unterstützend platziert.

Mit dieser beispiellosen Aktion unterstreichen die Zürcher Clubbesitzer, wie wichtig ihnen ein gutes Verhältnis mit der Nachbarschaft ist. Ziel dieser Aktion ist, dass die Clubbesucher in Zukunft vermehrt Rücksicht nehmen und so mit ihrem Verhalten eine friedliche Koexistenz ermöglichen.

Plakat SC 2005